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Bundesliga Teamcheck Feldsaison 2019

Veröffentlicht von Olaf Neuenfeld (olaf) am 29-04-2019
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TV Jahn Schneverdingen

Zur kommenden Feldsaison begrüßt der TV Jahn Schneverdingen zwei neue Spielerinnen in ihren Reihen. Nationalangreiferin Aniko Müller wechselt, wie schon in den Vorjahren, von der SG Stern Kaulsdorf in den Heidekreis. Im Kampf um Bundesliga-Punkte erhält sie dabei fortan auch Unterstützung von Annika Bösch, ebenfalls Nationalspielerin, die vom frischgebackenen Deutschen Hallenmeister TSV Calw in die Heideblütenstadt wechselt. Neben Zuspielerin Hinrike Seitz sowie den U18-Weltmeisterinnen Luca von Loh und Helle Großmann stehen weiterhin Alina Karahmetovic, Zoe Kleiböhmer, Nathalie Domurath und Kimberly Groß aus der eigenen U18 im Kader. Als Ziel hat der Deutsche Feldmeister von 2016 und 2017 Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft und beim Europapokal in Österreich ausgegeben.

 

TV Brettorf

Die erfolgreichste Bundesliga-Saison liegt hinter dem TV Brettorf.  Nach der Nordmeisterschaft schafften es die Schwarz-Weißen bei den nationalen Titelkämpfen zur Bronzemedaille. Personell wird sich zur kommenden Saison nur auf der Position neben dem Spielfeld etwas tun. Der dünne Kader aus den sechs Spielerinnen um Laura Marofke bleibt bestehen, auf dem Trainerposten gibt es dagegen einen Wechsel. Pascal Osterheider verlässt aus beruflichen Gründen das Team, dafür kehrt mit Rieke Buck an die Brettorfer Seitenlinie zurück. Die TVB-Frauen haben eine bessere Platzierung als Rang fünf in der vergangenen Feldsaison als Ziel ausgegeben.

 

TK Hannover

In der Hallensaison gelang es der Mannschaft aufgrund von Verletzungen nicht, auf den eigentlichen Kader zurückzugreifen. Trotz vieler Rückschläge zeigte sich das Team stets kampfstark und mit einer tollen Moral. Nach dem Rückzug des TSV Bardowick dürfen die Landeshauptstädterinnen trotz Rang neun auch in der kommenden Hallensaison in Liga eins angreifen. Auf dem Feld hat man den Kader um Angreiferin Cindy Ristel und Weltmeisterin Charlotte Salzmann aus der zweiten Mannschaft personell aufgestockt. Das Ziel ist, möglichst früh den Klassenerhalt zu erreichen. An der Motivation sollte es nicht liegen.

 

Ohligser TV

Besser als vor zwei Jahren möchten es die Frauen des Ohligser TV in dieser Bundesliga-Feldsaison machen. Im ersten Jahr der Oberhaus-Zugehörigkeit ging es seinerzeit mit nur einem Saisonsieg am Ende der Spielzeit recht schnell zurück in Liga zwei. In der vergangenen Spielzeit gelang der direkte Wiederaufstieg. Die noch junge Mannschaft hat sich für die Feldsaison 2019 vorgenommen, dieses Mal die Klasse zu halten - auch wenn es sicherlich wieder ein schweres Unterfangen wird.

 

Lemwerder TV

Premiere im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch: Zum ersten Mal in seiner 115-jährigen Vereinsgeschichte tritt der Lemwerder TV in der 1. Faustball-Bundesliga an. In der Halle hatte der LTV bereits zweimal den Anlauf für das Oberhaus genommen, war aber bei den Aufstiegsspielen gescheitert. Umso überraschter war das Team nun, dass es in der vergangenen Saison - nach 10 Spielzeiten in Liga zwei - auf dem Feld endlich klappte. Für die anstehenden acht Spieltage sieht sich die Mannschaft als krasser Außenseiter, rechnet sich im Kampf um den Ligaverbleib aber Chancen gegen die ehemaligen Konkurrenten aus Liga zwei aus.

 

Ahlhorner SV

Nach verpasster DM-Teilnahme in der Halle will der Ahlhorner SV in der Feldsaison nun wieder angreifen. Nicht mehr dabei ist Abwehrspielerin Sandra Wortmann, die sich fortan voll und ganz auf ihre Arbeit als Jugendtrainerin im Verein konzentriert. Dafür erhält das Team aus der Gemeinde Großenkneten Verstärkung von Michael Grzywatz. Die Nationalspielerin aus Bardowick hatte bereits während der Hallensaison beim ASV angefragt und sich kurz darauf für den Wechsel entschieden. Als Ziel haben sich die Ahlhornerinnen gesetzt, in der oberen Tabellenhälfte zu landen.

 

SV Moslesfehn

So ganz zufrieden war der SV Moslesfehn mit der abgelaufenen Bundesliga-Saison unter dem Hallendach nicht. Das gesteckte Ziel, als DM-Ausrichter eine Medaille zu erreichen, wurde mit Platz 4 knapp verpasst. Nun startet der SVM in die bereits 20. Feldsaison im Faustball-Oberhaus in Folge. Nur Schneverdingen und Ahlhorn sind länger ununterbrochen in Liga eins. Personell gibt es im Team von Trainer Till Oldenbostel keine Veränderungen. Das eingespielte Team will dieses Mal eine bessere Tabellenplatzierung als Rang sechs im Vorjahr erzielen.

 

VfL Kellinghusen

Eines steht bereits vor dem Saisonstart fest: Die Faustballerinnen des VfL Kellinghusen treten zum dritten Mal in Folge bei einer Feld-DM an. Als Ausrichter hat das Team seinen Startplatz für die nationalen Titelkämpfe sicher. Nach dem überraschenden Gewinn der Silbermedaille bei den Titelkämpfen in der Halle will man nun auch auf eigener Anlage unter freiem Himmel auf dem Treppchen landen. Personelle Engpässe bei einigen Spieltagen sollen mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft aufgefangen werden.

 

TSV Bayer 04 Leverkusen

In die bereits dritte Bundesliga-Saison in Folge startet der TSV Bayer 04 Leverkusen. Nach dem Klassenerhalt 2017 platzierten sich die Rheinländerinnen 2018 mit Rang vier sogar direkt hinter dem DM-Trio. Zur Feldsaison ist die U18-Weltmeisterin von 2016, Marie Hodel, aus privaten Gründen nicht mehr dabei. Dafür ist Katrin Hagen nach ihrem Kreuzbandriss wieder genesen und mit Kati Hofmann, die sich vom TV Voerde der Mannschaft anschließt, präsentiert Leverkusen einen flexiblen Neuzugang. Als Ziel hat sich die Mannschaft gesetzt, den Klassenerhalt möglichst schnell zu erreichen und dann einen Mittelfeldplatz in der Liga zu belegen.

 

 

 

 

 

 

Zuletzt geändert am: 29-04-2019 um 22:26

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