1. Liga Nord Frauen

 

Männer: Bezirksliga Süd 19+

 

 

Aktuelles

DEUTSCHER MEISTER - sensationell!!!

Veröffentlicht von Olaf Neuenfeld (olaf) am 21 Aug 2017
Aktuelles >>

 

 

 

Mit einer Sensation endete die Deutsche Meisterschaft der Frauen am vergangenen Wochenende im Oldenburger Vorort Moslesfehn. Der TV Jahn Schneverdingen schlägt im Finale den Ahlhorner SV mit 3:1. Die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz schafft damit die Titelverteidigung und holt sich erneut die Goldmedaille. Platz 3 geht im schwäbischen Duell an den TSV Calw, der mit 3:2 die Oberhand über Europapokalsieger TSV Dennach behielt.

Im Viertelfinale trafen die Jahnlerinnen auf den FSV Hirschfelde. Die ersten beiden Durchgänge gingen mit 11:7 und 11:2 deutlich an den TV Jahn. Lediglich im dritten Satz hatte man einige Probleme mit dem Vertreter der Südbundesliga aus Sachsen. In der Verlängerung gelang mit 13:11 der entscheidende Satzerfolg und somit der verdiente Halbfinaleinzug.
 
Hier traf man auf den hohen Favoriten dieser Titelkämpfe, den TSV Calw. Die Schwarzwälderinnen hatten im bisherigen Saisonverlauf noch kein einziges Spiel verloren und lediglich 6 Sätze abgegeben. Dementsprechend selbstbewusst traten die Calwerinnen zu Beginn des Spiels auf. Mit 11:6 ließen sie den Heideblütenstädterinnen keine Chance und gingen nach weniger als 10 Minuten mit 1:0 in Führung. Danach stellte sich die Abwehrreihe der Schneverdingerinnen auf die harten Schläge vom TSV besser ein. Luca von Loh und Laura Kauk sowie Hinrike Seitz auf der Mittelposition entschärften einen Ball nach dem anderen und Hauptangreiferin Aniko Müller mit Unterstützung der erst 15-jährigen Helle Grossmann punkteten immer wieder gegen die ebenfalls starke Abwehrreihe des Südmeisters. Unterstützt durch einige Eigenfehler von den Süddeutschen, die nun das Risiko erhöhen mussten, gewannen die Jahnlerinnen die beiden nächsten Durchgänge mit 11:9 und 11:7. Bei einsetzendem Regen verlief der vierte Abschnitt zunächst ausgeglichen. Beim Stand von 9:7 gelang Schneverdingen erstmals eine 2 Punkte-Führung. Aniko Müller punktet zwei weitere Male und sorgt für den 11:7 – Satzgewinn und die nicht für mögliche gehaltene Finalteilnahme.
 
Im Endspiel kam es am Sonntag zur Neuauflage des Finals von 2016 zwischen dem TV Jahn Schneverdingen und dem Nordmeister Ahlhorner SV. Die erfahrenen Oldenburgerinnen konnten ihr Halbfinale nach einem 1:2 – Satzrückstand noch mit 3:2 gegen Dennach gewinnen. Jahn-Trainerin Seitz schickt die gleiche 5 auf das Feld, die den TSV Calw im Halbfinale bezwungen hat. In der Abwehr mit den Youngstern Kauk und von Loh, Mannschaftsführerin Hinrike Seitz im Zuspiel sowie das Angriffsduo Müller/ Grossmann sollen es richten. Der ASV startet besser in die Partie und entscheidet den ersten Durchgang mit 11:9 für sich. Das junge Team aus der Heide zeigt sich aber davon unbeeindruckt und gleicht mit 11:8 nach Sätzen aus. Ahlhorn scheint geschockt und auch der dritte Satz geht an Schneverdingen, dieses Mal sogar noch deutlicher mit 11:6. Im vierten Abschnitt können sich die Rot-Weißen mit 6:3 absetzen und spielen nun nahezu fehlerlos. Die Abwehr ist kaum noch zu bezwingen und Müller punktet zum wiederholten Mal mit langen Bällen auf dem rutschigen Rasen. Den zweiten Matchball verwandelt die Nationalspielerin mit einem Ass zum 11:7. Der Rest ist ein Knäuel von glücklichen Spielerinnen in rot und weiß im Matsch von Moslesfehn.
Pressesprecher Olaf Neuenfeld vom TV Jahn Schneverdingen zeigte sich nach dem Finale schwer beeindruckt von der Leistung seiner Mannschaft: „Mit diesem Titelgewinn hat keiner von uns gerechnet. Dafür war es in der Saison ein einziges auf und ab und kaum Konstanz. Alle Spielerinnen haben heute ihre beste Saisonleistung gezeigt. Kompliment an das ganze Team, vor allem aber an Aniko Müller für ein fast fehlerloses Spiel.“   
 
Bei der gleichzeitig ausgetragenen Meisterschaft der Männer löste der VfK Berlin den ersatzgeschwächten Seriensieger TSV Pfungstadt als neuen Deutschen Meister ab. Die Hauptstädter schlugen in einem sehenswerten Finale des TV Voerde mit 3:1. Die Bronzemedaille sicherte sich Neuling Wünschmichelbach durch ein 3:0 über Pfungstadt.
 
Trotz widriger Wetterbedingungen war die Meisterschaft mit über 2.500 Zuschauern an beiden Tagen ein voller Erfolg für den Faustballsport. 
 
 
Zum Einsatz kamen:
Aniko Müller, Helle Grossmann, Hinrike Seitz, Laura Kauk, Luca von Loh, Merle Bremer, Leonie Vogelhubert, Alina Karahmetovic
 
 
 
 
 

 

             

 

 

 

 

 

 

Zuletzt geändert am: 21 Aug 2017 um 20:51

Zurück