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Nachbericht Bundesliga - 4. Spieltag in Schneverdingen- 0:4 Punkte!

Veröffentlicht von Olaf Neuenfeld (olaf) am 08 Jan 2017
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Durch zwei Niederlagen gegen den MTSV Selsingen (1:3) und den SV Moslesfehn (0:3) rutschte der TV Jahn Schneverdingen in der Faustball-Bundesliga vom 1. Auf den 4. Platz. Vor der Rekordkulisse von 300 Zuschauern musste das junge Team um Spielführerin Theresa Schröder Lehrgeld gegen die erfahrenen und clever agierenden Gegner bezahlen.
 
Im Spiel gegen Selsingen starteten die Jahnlerinnen gut in die Partie und führten schnell mit 3:1. Die Abwehrreihe mit Merle Bremer und Laura Kauk stand gut und Zuspielerin Leonie Vogelhubert konnte Theresa Schröder und Helle Grossmann im Angriff gut in Szene setzen. Eine Serie von 5 Punkten in Folge verhalf dem MTSV zu einer 6:3 – Führung. Zu viele kurz gespielte Bälle fanden ihr Ziel und der TV Jahn hatte Probleme in der Abstimmung. Beim Stand von 8:8 gelang erstmalig der Ausgleich und bis zum 13:13 konnte keine Mannschaft den Satzgewinn erzielen. Zwei präzise Angriffe von Schröder brachten das 15:13 und somit die 1:0 – Satzführung. Die beiden nächsten Durchgänge waren hart umkämpft und Selsingen setzte jeweils zum Satzende die entscheidenden Akzente, um beide Sätze mit 11:8 für sich zu erzielen. Im vierten Abschnitt, in dem Kauk die Zuspielposition von Vogelhubert übernahm und Luca von Loh in die Abwehr rückte, ging der MTSV zu Beginn in Führung. Die Jahnlerinnen kämpften aber um jeden Ball und ließen sich bis zum 5:5 nicht abschütteln. Erst dann spielte Selsingen seine ganze Routine aus und setzte die entscheidenden Punkte zum 11:6 – Satzerfolg. Mit 3:1 hieß der verdiente Sieger MTSV Selsingen.
 
Im zweiten Spiel gegen den SV Moslesfehn, der sein vorheriges Spiel trotz 2:0 – Führung mit 2:3 gegen Selsingen verlor, startete der TV Jahn miserabel in die Partie. Über 0:5 und 3:8 war der erste Durchgang schnell mit 4:11 verloren. Im zweiten Satz war das Spiel bis zum 5:5 offen, ehe dem Gast aus Oldenburg ein Zwischenspurt das 10:5 bescherte. Das junge TV Jahn – Team gab aber nicht auf und es gelang mit Hilfe der Unterstützung der Zuschauer eine Aufholjagd, die mit einem Punkt von Schröder zum 10:10 – Ausgleich belohnt wurde. Zwei vermeidbare Fehler verhinderten aber den Satzgewinn und der SVM gewann auch Satz 2 mit 12:10. Unbeeindruckt spielten die Jahnlerinnen weiter und führten im nächsten Abschnitt mit 6:3. Dann riss der Faden endgültig und 7 Punkte in Folge bescherte Moslesfehn den ersten Matchball. Dieser wurde zwar noch abgewehrt, aber der nächste Angriff brachte die Entscheidung zum 11:7 und somit zum Endstand von 3:0 für den SV Moslesfehn.
 
In beiden Spielen zeigte sich in den entscheidenden Momenten die Erfahrung der beiden Gastmannschaften. Sie nutzten die Unstimmigkeiten im Schneverdinger Spiel clever aus und spielten immer wieder in die Schnittstellen der Jahnlerinnen. Hinzu kamen an diesem Tag ungewohnte Probleme im Zuspiel und zu drucklose Angaben. Hieran muss Trainerin Christine Seitz in den nächsten 2 Wochen arbeiten, denn dann kommt es zu Beginn der Rückrunde in Moslesfehn bereits zum erneuten Aufeinandertreffen dieser drei Mannschaften.
 

„Wir haben heute gegen zwei sehr routinierte Gegner gespielt, die uns knallhart unsere Schwächen aufgezeigt haben. Daraus müssen wir lernen und es beim nächsten Mal besser machen. Unsere kämpferische Einstellung war gut. Vor so einer Kulisse haben meine Mädchen auch noch nicht gespielt. Das hat sie glaube ich schon etwas beeindruckt“ zeigte sich Trainerin Christine Seitz nicht gänzlich unzufrieden und hofft auf einen Lerneffekt ihrer Mannschaft. Abteilungsleiter Eric Heil war von der großartigen Zuschauerresonanz erfreut: „300 Zuschauer bedeuten für unseren Verein eine Rekordkulisse bei einem Bundesligaspieltag. Da hat sich der ganze Aufwand im Vorfeld gelohnt und für unsere Mannschaft war es auch eine wichtige Erfahrung.“ Die Jahn-Verantwortlichen hatten vor Weihnachten eine Aktion mit 500 Freikarten gestartet und wurden für ihren Aufwand mit einer vollen Halle belohnt.
 
 
Zum Einsatz kamen:
Theresa Schröder, Luca von Loh, Helle Großmann, Alina Karahmetovic, Merle Bremer, Leonie Vogelhubert, Laura Kauk
 
 
 
 
 

 

Zuletzt geändert am: 09 Jan 2017 um 11:22

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