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Nachbericht Bundesliga - 8. Spieltag - 2 Siege bedeuten Nordmeisterschaft!

Veröffentlicht von Olaf Neuenfeld (olaf) am 18 Jul 2016
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Trotz kurzfristiger Ausfälle von 2 Spielerinnen konnte der TV Jahn Schneverdingen die Tabellenführung der Faustball-Bundesliga behaupten. Nach Siegen über Kellinghusen und Ahlhorn fahren die Schneverdingerinnen als Nordmeister zur Deutschen Meisterschaft nach Bredstedt.
 
Einen Tag vor dem letzten Spieltag in Kellinghusen meldete sich Abwehrspielerin Luca von Loh verletzt bei Trainerin Christine Seitz ab. Ihre Fingerverletzung ließ einen Einsatz doch nicht zu. Zu allem Überfluss ereilte Angreiferin Cindy Ristel in der Nacht vor dem Spieltag eine Mageninfektion, die eine Anreise nach Kellinghusen unmöglich machte. Nach diesen zwei Hiobsbotschaften konnte Seitz die erst 15-jährige Helle Grossmann aus der eigenen Talentschmiede kurzfristig aktivieren und als einzige Ersatzspielerin aufbieten.
 
Im ersten Spiel gegen Gastgeber Kellinghusen legten die Jahnlerinnen einen perfekten Start hin. Mit 11:3 wurde der Gegner förmlich überrannt. Die Abwehrreihe mit Theresa Schröder und Merle Bremer stand sicher und ließ auch in den folgenden Sätzen kaum Bälle passieren. Hinrike Seitz im Zuspiel bediente das Angriffsduo Aniko Müller und Laura Kauk mit ruhigen Zuspielen, die nach Belieben punkten konnten. Auch Durchgang 2 ging mit 11:8 an den TV Jahn. Im dritten Abschnitt besannen sich die Schleswig-Holsteinerinnen auf ihre Stärken und fanden immer besser ins Spiel. In diesem ausgeglichenen Satz war es Müller vorbehalten, die beiden letzten Punkte zum 11:9 – Erfolg im Feld des Gegners unterzubringen. Somit war der erste Schritt in Richtung Nordmeisterschaft getan.
 
Im zweiten Spiel gegen den Ahlhorner SV knüpften die Jahnlerinnen sofort an die gute Leistung aus der ersten Partie an. Mit der gleichen Aufstellung wurden die ersten beiden Sätze mit 11:8 und 11:9 gewonnen. Vor allem Aniko Müller stach mit präzisen und harten Angriffsschlägen über die gegnerische Mitte heraus. Danach stellten sich die Ahlhornerinnen besser auf Müllers Schläge ein und zwangen sie zu mehr Risiko und daraus resultierte auch eine Reihe von eigenen Fehlern. Der dritte Durchgang ging folgerichtig mit 11:6 an den ASV. Danach wechselte Seitz Helle Großmann auf die Position im Zweitangriff und Kauk übernahm den Posten von Bremer in der Abwehr. Diese Umstellung wirkte sich zunächst nicht aus und Ahlhorn kam mit abermals 11:6 zum Satzausgleich. Im alles entscheidenden fünften Satz übernahm der TV Jahn wieder die Initiative und setzte den Gegner unter Druck. Beim Stand von 6:3 wurden das letzte Mal die Seiten gewechselt und bei 10:5 hatten die Heideblütenstädterinnen den ersten Matchball. Dieser wurde von Müller diagonal verwandelt und der 3:2 – Sieg sicher gestellt.
 
Sichtlich zufrieden äußerte sich Trainerin Seitz nach dem Spieltag: „Aufgrund der kurzfristigen Ausfälle von Luca und Cindy mussten wir umdisponieren. Das hat die Mannschaft aber nicht beeindruckt und ihr Spiel durchgezogen. Helle Großmann hat in ihrem ersten Bundesligaeinsatz ein tolles Spiel gemacht. Wir wollten unbedingt Platz 1 erreichen, um bei der DM ein Spiel weniger zu haben und um Dennach aus dem Weg zu gehen. Das ist uns gelungen und jetzt bereiten wir uns in Ruhe auf den Saisonhöhepunkt vor.“  
Somit geht der TV Jahn als Nordmeister in die Deutsche Meisterschaft und ist bereits für das Halbfinale qualifiziert. Der Gegner wird in einem Überkreuzspiel zwischen dem Norddritten SV Moslesfehn und dem Südzweiten TSV Calw ermittelt. Im anderen Qualifikationsspiel treffen der Ahlhorner SV und der TV Vaihingen/ Enz aufeinander. Der Sieger bestreitet dann das zweite Halbfinale gegen den Südmeister und Topfavoriten TSV Dennach. Diese nationalen Titelkämpfe werden am 13. und 14. August in Bredstedt (Schleswig-Holstein) ausgetragen.
 
Als Absteiger stehen die niedersächsischen Vereine vom SV Düdenbüttel und vom MTV Hammah fest. Geradezu in letzter Sekunde konnte sich der TV Brettorf retten, der seine letzten 4 Spiele allesamt gewann und sogar noch auf Platz 6 der Tabelle kletterte.
 
 
Zum Einsatz kamen:
Merle Bremer, Hinrike Seitz, Aniko Müller, Theresa Schröder, Laura Kauk, Helle Großmann
 
 
 
 

 

Zuletzt geändert am: 18 Jul 2016 um 10:00

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