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Nachbericht Bundesliga 2. Spieltag

Veröffentlicht von Eric (eric) am 10 Nov 2015
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rj Schneverdingen. Zwei deutliche Siege verbuchten die Damen des TV Jahn Schneverdingen in der Faustball-Bundesliga in heimischer Halle und sichern sich damit den dritten Tabellenplatz. Mit der Unterstützung zahlreicher Fans setzten sich die Heidjerinnen sowohl gegen den VfK Berlin (3:1), als auch gegen den TSV Schülp (3:0) durch.

 Trotz Abwesenheit von Trainerin Christine Seitz, die sich im Zuge der Faustball-Weltmeisterschaft der Männer bereits in Argentinien befand, starteten die Schneverdingerinnen im ersten Spiel gegen den VfK Berlin souverän. Durch das konstant gute Zuspiel von Leonie Vogelhubert immer wieder in Szene gesetzte, punktete der Angriff um Theresa Schröder und Hinrike Seitz durch platzierte Schläge nach Belieben und auch die Abwehr mit Chantal Heins und Merle Bremer stand sicher. Schnell erspielte man sich eine 5:0-Führung und gab den Vorsprung bis zum 11:6-Satzgewinn nicht mehr aus der Hand. Im zweiten Satz schlichen sich allerdings mehrere Eigenfehler und Unstimmigkeiten in der Deckung ein, was dem VfK Angriffsfläche bot. Beim Spielstand von 8:8 punktete Berlins Angreiferin dreimal hintereinander und bescherte ihrem Team den 11:8-Satzgewinn. Nach dem Seitenwechsel fing sich der TV Jahn jedoch sofort und knüpfte an die Leistung des ersten Satz an. Mit 11:4 und 11:5 sicherten sich die Schneverdingerinnen die zwei nächsten Durchgänge und damit den Sieg.

Mit Hinrike Seitz auf der Zuspiel-Position und Laura Kauk auf dem Zweitschlag traten die Gastgeberinnen dem TSV Schülp, der gerade den VfK im fünften Satz bezwungen hatte, gegenüber. Erneut begannen die Jahnlerinnen konsequent, agierten aus einer sicheren Abwehr heraus und punkteten im Angriff durch Schröder und Kauk, die immer wieder die Lücken in der Schülper Deckung fanden. Ohne in Bedrängnis zu geraten brachte man den ersten Satz mit 11:5 nach Hause. Kauk, die das Spielfeld beruflich bedingt früher verlassen musste, wurde ausgewechselt und Seitz rückte auf den Zweitschlag. Vogelhubert komplettierte nun wie im ersten Spiel die Abwehrreihe auf der Zuspiel-Position. Der TSV kam im dritten Abschnitt noch einmal auf 7:6 heran und punktete mehrfach durch kurz gespielte Bälle über die Mitte. Ein Time-Out sollte helfen, denn nach diesem erspielten sich die Schneverdingerinnen beim Stand von 10:6 mehrere Matchbälle, von denen Schröder den dritten per Angaben-Ass zum 11:9 verwandelte.

Auch Interimstrainer Frank Jonas, der Seitz am Spielfeldrand vertrat, zeigte sich zufrieden: ,,Zwei sehr ansehnliche Spiele vor begeisterten Zuschauern. Die junge Mannschaft zeigt extrem viel Spielfreude und Einsatz“.

Zum Einsatz kamen: Hinrike Seitz, Theresa Schröder, Chantal Heins, Laura Kauk, Merle Bremer, Leonie Vogelhubert.