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Nachbericht U18 - Deutsche Meisterschaft - Bronze!

Veröffentlicht von Olaf Neuenfeld (olaf) am 27 Mar 2017
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Die Bronzemedaille war der verdiente Lohn für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen bei der Deutschen Meisterschaft der U18 in Pfungstadt. Die einzige Niederlage setzte es gegen den TSV Calw im Halbfinale, der seinerseits im Finale dem TV Eibach mit 1:2 unterlag.
 
Im ersten Spiel der Vorrunde begann der TV Jahn stark und trotze dem späteren Deutschen Meister vom TV Eibach ein Unentschieden (1:1) ab. Gegen den TSV Schülp aus Schleswig-Holstein ließ man in der zweiten Partie nichts anbrennen und siegte souverän mit 2:0. Gegen den TSV Gärtringen fehlte zu Beginn die nötige Konzentration und somit musste man den ersten Durchgang dem Team aus Baden-Württemberg mit 11:9 den Vortritt lassen. Der zweite Satz war dann mit 11:4 wieder eine deutliche Angelegenheit für Schneverdingen. Das letzte Spiel gegen den TV Waibstadt wurde zu einer klaren Sache. Mit 11:4 und 11:5 siegten die Rot-Weißen und sicherten sich hinter dem TV Eibach den zweiten Platz.
 
Im Viertelfinale wartete mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen ein harter Brocken. Bei der Norddeutschen Meisterschaft ließen die Farbenstädterinnen dem TV Jahn vor kurzem im Finale keine Chance. Das wollten die Jahnlerinnen nicht auf sich sitzen lassen und legten fulminant los. Die sichere Abwehr mit Laura Kauk und Merle Bremer leitete eine Angriffsaktion nach der anderen ein und Helle Grossmann und Luca von Loh punkteten nach Belieben. Über 6:1 wurde der erste Satz mit 11:4 gewonnen. Auch im zweiten Abschnitt führte Schneverdingen schnell mit 5:2, ehe Leverkusen der Ausgleich zum 6:6 gelang. Angeführt von der in diesem Spiel bestens aufgelegten Leonie Vogelhubert erzielten die Heideblütenstädterinnen anschließend 5 Punkte in Folge und zogen mit 11:6 ins Halbfinale ein. Sichtlich beeindruckt zeigte sichTrainer Eric Heil nach dem Spiel: „Das war eins unserer besten Spiele und eine kompakte Mannschaftsleistung. So kann es weiter gehen.“
 
Mit dem TSV Calw wartete in der Vorschlussrunde der ungeschlagene Sieger der anderen Vorrundengruppe. Die Schwarzwälderinnen haben mit Weltmeisterin Henriette Schell eine der der überragenden Angreiferinnen in ihrem Reihen. Luca von Loh gelang es im ersten Durchgang, Schell so oft wie möglich mit taktischem Anspiel aus dem Spiel zu nehmen. Bis zum 10:10 war das Spiel  offen und erst dann gelangen den Calwerinnen die beiden entscheidenden Punktgewinne zum 12:10. Davon erholten sich die Jahnlerinnen nicht mehr und unterlagen im zweiten Durchgang deutlich mit 4:11.
 

Im Spiel um Platz 3 stand mit dem TSV Pfungstadt der Gastgeber gegenüber, der zuvor seine Halbfinalpartie gegen Eibach klar mit 0:2 verlor. Nach einer 6:4 – Führung riss der Faden bei den Rot-Weißen und Pfungstadt gelang eine Serie von 7 Punkten in Folge zum 11:6 – Satzerfolg. Der zweite Durchgang war hart umkämpft. In der Verlängerung hatte der Gastgeber gleich 3 Matchbälle, die Helle Grossmann jeweils mit einem Ass abwehren konnte. Den Satzausgleich erzielte wenig später von Loh nach einer überragenden Rettungsaktion von Merle Bremer. Im Entscheidungssatz spielte nur noch der TV Jahn und mit einem glatten 11:1 wurde anschließend der Gewinn der Bronzemedaille gefeiert. „Die Mädchen haben sich diesen dritten Platz in diesem starken Teilnehmerfeld mehr als verdient. Sie haben großartig gekämpft und ihre Klasse gezeigt“ war Eric Heil nach dem Abpfiff mehr als zufrieden.
 
Eine zusätzliche Auszeichnung erhielt Merle Bremer im Zuge der Siegerehrung. Die Nationalspielerin vom TV Jahn Schneverdingen wurde als beste Abwehrspielerin der Meisterschaft mit einem Pokal ausgezeichnet.
   
 
Zum Einsatz kamen:
Merle Bremer, Leonie Vogelhubert, Laura Kruse, Laura Kauk, Luca von Loh, Elisa Heins, Alina Karahmetovic, Helle Grossmann
 
 
 
 
 

 
 

Zuletzt geändert am: 27 Mar 2017 um 11:26

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