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Nachbericht U18 Deutsche Meisterschaft in Schwieberdingen - Platz 6 für den TV Jahn!

Veröffentlicht von Olaf Neuenfeld (olaf) am 04 Apr 2016
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Mit Platz 6 kehrten die U18-Faustballerinnen von der Deutschen Meisterschaft aus Schwieberdingen zurück. Nach einer unglücklichen Niederlage im Qualifikationsspiel gegen den TV Unterhaugstett verloren die Jahnlerinnen auch das Spiel um Platz 5 gegen den TSV Breitenberg. Deutscher Meister wurde der TSV Bayer Leverkusen vor dem TV Eibach, TSV Calw und dem TV unterhaugstett.
 
Im ersten Vorrundenspiel gegen den TSV Breitenberg lief beim TV Jahn nichts zusammen. Sage und schreibe 8 eigene Fehler im Angriff bescherten den ersten Satzverlust mit 7:11. Im zweiten Abschnitt beschränkte man sich darauf, fehlerlos zu spielen. Das reichte bereits aus, um diesen mit 11:5 für sich zu entscheiden und zumindest ein Unentschieden zu erzielen. Gegen den TV Dörnberg reichte eine unspektakuläre und solide Leistung, um das Spiel mit 11:6 und 11:7 zu gewinnen. Gegen den Topfavoriten vom TV Eibach war man im ersten Satz chancenlos und musste den Nürnbergerinnen mit 4:11 den Vortritt lassen. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung konnte der zweite Durchgang mit 11:6 gewonnen werden. Das letzte Spiel gegen den schwäbischen Gastgeber aus Schwieberdingen konnten die Rot-Weißen mit 11:8 und 11:3 siegreich gestalten. Mit 6:2 Punkten belegte Schneverdingen somit Platz 2 und traf im Qualifikationsspiel am Sonntag auf den TV Unterhaugstett. In einer ausgeglichenen Partie konnten die Jahnlerinnen den ersten Satz nach einem zwischenzeitlichen 7:10 – Rückstand noch mit 12:10 gewinnen. Im folgenden Durchgang entwickelte der Jahnangriff zu wenig Druck. Auch ein Wechsel im Angriff, die erst vierzehnjährige Helle Großmann kam für Alina Karahmetovic, brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg. Unterhaugstett gewann Satz 2 mit 11:8 und erzwang einen Entscheidungssatz. Jetzt entwickelte sich das Spiel zu einem wahren Krimi. Unterhaugstett wähnte sich beim Stand von 6:2 bereits als sicherer Sieger. Ein erneuter Wechsel durch Trainerin Christine Seitz sollte Wirkung zeigen. Laura Kauk wechselte vom Angriff in die Zuspielposition für Leonie Vogelhubert und Karahmetovic kam zurück ins Team. Die Abwehr mit Luca von Loh und Merle Bremer brachte jetzt jeden Angriff der Gegnerinnen sauber in den Spielaufbau und Grossmann und Karahmetovic konnten die Angriffe mit viel Übersicht verwandeln. Die Aufholjagd wurde bis zum 10:9 für den TV Jahn fortgesetzt. Doch der erste Matchball wurde mit einem Ass des Gegners abgewehrt. Die Führung wechselte bis zum 13:13 hin und her und erst dann gelangen den Unterhaugstetterinnen zwei Punkte zum glücklichen Halbfinaleinzug. Die Enttäuschung über dieses denkbar knappe Ausscheiden konnten die Schneverdingerinnen im Spiel um Platz 5 zunächst nicht abschütteln. Nach verlorenem erstem Satz (5:11) konnte Satz 2 mit 11:9 gewonnen werden. Im dritten Abschnitt klappte bis zum 1:9 gar nichts mehr in allen Mannschaftsteilen. Aber so wollten sich die Mädchen aus der Heideblütenstadt dann doch nicht von der Meisterschaft verabschieden und starteten eine letzte Aufholjagd.  7 Punkte in Folge bedeuteten das 8:9. Die letzten beiden Punkte gingen dann aber doch an die Mannschaft aus Schleswig-Holstein und der TV Jahn musste sich mit Platz 6 begnügen.
 
„Wir hatten viele Höhen und Tiefen in allen Spielen an diesem Wochenende. Da zeigte sich noch die Unerfahrenheit und der Altersunterschied zu unseren Gegnerinnen“ war Trainerin Christine Seitz zwar enttäuscht, aber dennoch nicht gänzlich unzufrieden. „Wenn wir unsere guten Leistungen konstanter abrufen können, werden wir zukünftig auch die knappen Spiele gewinnen. Mit dem Kampfgeist und dem Einsatz war ich sehr zufrieden. Selbst bei hohen Rückständen haben wir nicht aufgegeben“ so die Trainerin weiter. Die komplette Mannschaft kann bereits am kommenden Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft der U16 in Leverkusen beweisen, dass sie aus den vergangenen Spielen gelernt hat.
 
 
Zum Einsatz kamen:
Leonie Vogelhubert, Luca von Loh, Laura Kauk, Helle Großmann, Laura Kruse, Alina Karahmetovic, Merle Bremer
 
 
 
 
 

Zuletzt geändert am: 04 Apr 2016 um 13:19

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