Aktuelles

Nachbericht zur Deutschen Meisterschaft der Frauen vom 18./19.08.18 - Bronzemedaille!

Veröffentlicht von Olaf Neuenfeld (olaf) am 20 Aug 2018
Aktuelles >>
 
 
 
Diesmal hat es nicht zur Goldmedaille im Faustball gereicht. Mit dem dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Ahlhorn ist dem TV Jahn Schneverdingen aber dennoch ein zufriedenstellender Saisonabschluss gelungen. Die einzige Niederlage des Wochenende setzte es im Halbfinale gegen den Gastgeber mit 1:3. Im Spiel um die Bronzemedaille behielt der TV Jahn gegen den VfL Kellinghusen mit 3:0 die Oberhand. Deutscher Meister wurde der TSV Dennach nach einem 3:1 – Finalerfolg gegen den Ahlhorner SV.
 
Im Qualifikationsspiel gegen den TSV Calw startete Trainerin Christine Seitz zunächst mit Aniko Müller, Helle Großmann, Hinrike Seitz, Theresa Schröder und Laura Kauk in der Startformation. Auf nassem Rasen entwickelte sich das Spiel zunächst zu einem Angabenduell der beiden Nationalangreiferinnen Aniko Müller (TV Jahn) und Stephanie Dannecker auf Calwer Seite. Beide Abwehrreihen hatten große Probleme, die wuchtigen Schläge zu parieren und sauber ins Feld zu spielen. Die knappe Schneverdinger Führung zu Beginn des Spiels konnte bis zum 11:9 Satzerfolg gerettet werden. Im zweiten Durchgang gingen die Schwarzwälderinnen zunächst mit 6:1 in Führung. Punkt um Punkt holten die Jahnlerinnen auf und egalisierten den Spielstand beim 6:6. Bis zum 10:10 war es weiterhin ein offener Satz, der durch 2 Punkte von Großmann und Müller zum 12:10 entschieden wurde. Damit war die Moral des TSV gebrochen und der dritte Abschnitt wurde zu einer klaren Angelegenheit für die Schneverdingerinnen. Mit 11:5 machten sie ungefährdet den Halbfinaleinzug perfekt.

 

Dort begann der TV Jahn gegen den Ahlhorner SV dieses Mal mit von Loh und Bremer in der Deckung. Im ersten Durchgang hatte der TV Jahn keinen Zugriff auf das Spiel. Der ASV punktete nach Belieben und die Angaben von Müller auf Jahnseite waren harmlos und fehlerbehaftet. Mit 11:3 ging der erste Satz somit deutlich an Ahlhorn. Danach lief es für die Rot-Weißen zwar etwas besser, trotzdem konnte der auch der nächste Satzverlust, dieses Mal mit 8:11, nicht verhindert werden. Ein taktischer Doppelwechsel in der Abwehr, Schröder und Kauk kamen für Bremer und von Loh, brachte leichte Besserung. Müller fand nun besser ins Spiel und mit 11:8 gelang die Verkürzung auf 1:2 Sätze. Im dritten Abschnitt lagen die Oldenburgerinnen ständig in Führung und standen mit 9:6 bereits mit einem Bein im Finale. Die Jahnlerinnen, mittlerweile mit Großmann an der Angabe, zeigten aber Moral und glichen zum 9:9 aus. Dann hatte man sogar selbst Satzbälle, die aber in teilweise aussichtsriechen Positionen ungenutzt blieben. Im Gegenzug wurden aber auch mehrere Matchbälle bravourös abgewehrt. Mit dem maximalen Ergebnis von 15:14 sicherte sich der ASV mit einem erfolgreichen Angriff über Seitz den Einzug ins Finale.

 

Für den TV Jahn blieb am Sonntag nur das Spiel um Platz 3 gegen den Nordrivalen vom VfL Kellinghusen. Hier begann man mit Müller und erstmalig Alina Karahmetovic im Angriff, Seitz im Zuspiel sowie mit von Loh und Bremer in der Abwehr. Den Jahnlerinnen war anzumerken, dass sie nach dem verpassten Finale nun unbedingt die Bronzemedaille, mit der man auch gleichzeitig die erneute Qualifikation für den Europapokal im nächsten Jahr in der Tasche hätte, gewinnen wollten. Der ausgeglichene erste Abschnitt musste beim Stand von 14:14 mit der letzten Angabe entschieden werden. Diese setzte TV Jahn Angreiferin Müller nervenstark und unerreichbar auf die Seitenlinie. Mit der Satzführung im Rücken und nun Kauk für

 

„Am Samstagabend waren wir nach der Halbfinalniederlage schon etwas enttäuscht“ gab Trainerin Seitz nach der Siegerehrung zu Protokoll. „Mit dem Gewinn der Bronzemedaille und dem zusätzlichen 2. Platz beim Europapokal können wir mit der Saison aber dennoch zufrieden sein. Die anderen Mannschaften sind ja auch allesamt Spitzenteams und man kann von unserer immer noch jungen Mannschaft nicht erwarten, dass sie immer gewinnen muss“ blickt Seitz auf eine gelungene Spielzeit zurück.

 
 
Zum Einsatz kamen:
Alina Karahmetovic, Luca von Loh, Merle Bremer, Aniko Müller, Helle Großmann, Aniko Müller, Theresa Schröder, Laura Kauk
 
 
 
 

 

Zuletzt geändert am: 20 Aug 2018 um 15:04

Zurück