1. Liga Nord Frauen

 

Männer: Bezirksliga Süd 19+

 

 

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Teamcheck 1. Bundesliga Frauen Nord

Veröffentlicht von Olaf Neuenfeld (olaf) am 02 May 2017
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TV Jahn Schneverdingen
Aniko Müller wechselt zur Feldsaison ein weiteres Mal nach Schneverdingen. Während die Weltmeisterin von 2016 im Winter mit ihrem Heimatverein SG Stern Kaulsdorf lange um den Klassenerhalt zittern musste, sind ihre Ziele mit den Heidschnucken nun deutlich größere. Neben Müller kehrt Hinrike Seitz von ihrem halbjährigen Auslandsaufenthalt und mit ihr eine gehörige Portion Erfahrung auf der Zuspielposition zurück. Theresa Schröder, in der Hallensaison noch als Teamälteste im Team im Angriff aufgeboten, wird aufgrund ihres Studiums in der Spielzeit dagegen kürzer treten. Dies sollte der TV Jahn aber wohl auffangen können. Bereits in der Halle zeigten die "Jungen Wilden" aus der eigenen Nachwuchsschmiede, dass sie in der Spitzengruppe der Liga mithalten können, fügten dem späteren Deutschen Meister aus Ahlhorn sogar die einzige Saisonniederlage zu. Auf dem Feld startet das Team aus der Lüneburger Heide nach dem Triumph 2016 in Bredstedt als Titelverteidiger. Als Ziel hat Trainerin Tine Seitz die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften in Moslesfehn ausgegeben.
 
Ohligser TV
Vor zwölf Jahren begann das Abenteuer Faustball im größten Solinger Sportverein, dem Ohligser TV. Das irgendwann einmal eine Bundesliga-Mannschaft das Thema sein könnte, grenzt immer noch an ein kleines Märchen. Dieses Abenteuer gehen die Frauen aus dem Bergischen Land nun gut vorbereitet an. Das Team hat eine tolle Entwicklung genommen. Hinter dem übermächtigen TSV Bayer 04 Leverkusen reichte es in der vergangenen Saison zum zweiten Rang. Zunächst zögerte der OTV, ob er den Schritt zu den Aufstiegsspielen wagen sollte, die Mannschaft entschied sich aber dafür und gewann auf der Heimspielanlage in Wuppertal-Vohwinkel vor den Farbenstädtern. Im Winter gab es dann mit Rang vier in der 2. Bundesliga hinter den starken Teams aus Leverkusen, Hannover und Voerde einen weiteren positiven Zwischenstopp. Ergänzt werden die Ohligser im Sommer dafür durch die Defensivspielerin Dörthe Reiß aus Niedersachsen. Die Mannschaft um die U18-Weltmeisterin Kaja Hutz und den Schwestern Inga und Lea Maus wird komplettiert durch die bundesligaerfahrene Spielführerin Ann Kristin Stöckler, Jessica Marks und Verena Heidelberg. Das Saisonziel ist für die Truppe von Trainer Hartmut Maus der Klassenerhalt – doch dahin ist es ein weiter Weg...
 
SV Moslesfehn
Das DM-Ticket in der Tasche hat bereits der SV Moslesfehn, zumindest fast. Einzig den Klassenerhalt muss der SVM schaffen, dann steht der Heim-DM im August nichts mehr im Wege. Und die Vorzeichen stehen gut. In die Hallensaison waren die "Mossis" mit dem Ziel gestartet, besser zu spielen als im Vorjahr. Am Ende qualifizierte sich die Mannschaft für die DM in Stammheim und landete damit über den eigenen Erwartungen. Für die Feldsaison kommen nun einige personelle Veränderungen auf das Team zu. Neben dem Weggang von Angreiferin Ulrike Schubert zurück zu ihrem Heimatverein VfK Berlin wird Michele Werth nach schwerer Knieverletzung und langer Pause wieder auf dem Faustballplatz mitwirken können. Auch am Seitenrand gibt es einen Wechsel. Manfred Grüning zieht sich etwas zurück und macht Platz für Till Oldenbostel vom TSV Bardowick. Dieser hat keine leichte Aufgabe vor sich, denn er muss seine Mädels in DM-Form bringen. Ziel wird es trotz des Ausrichterplatzes sein, die DM-Quali aus eigener Kraft zu schaffen. Denn eine Heim-DM ist etwas ganz besonderes für die Spielerinnen vom Querkanal – und diese wollen sie natürlich unvergesslich machen.
 
TSV Bayer 04 Leverkusen
Neun Jahre lang musste man in Leverkusen warten, um endlich wieder ein Team in der 1. Bundesliga Nord stellen zu können. Doch während 2008 noch die Männer, erster Faustball-Weltpokalsieger überhaupt, in der Beletage des Deutschen Faustballsports um Punkte kämpften, haben ihnen nun die Frauen den Rang abgelaufen. So schaffte ein sehr junges und ambitioniertes Team den Aufstieg im Sommer und legte in der Halle direkt nach. Neben den etablierten Spielerinnen der ersten Mannschaft Marie und Ayleen Hodel, Stefanie Lebensorger, Jana und Lisa Hasenjäger sowie Jana Schmidt werden zur aktuellen Spielzeit Katrin Hagen und Michelle Ihnken aus der erfolgreichen U18 integriert. Mit Maya Mehle, steht dazu eine weitere Jugendspielerin im Kader, die bereits Zweitligaluft schnuppern durfte.
Das Ziel soll sein, die Klasse zu halten, Erfahrungen zu sammeln und mit einer gesunden Balance zwischen "jung" und "etabliert" die Mannschaft athletisch und technisch weiter zu entwickeln. Damit soll der Grundstein gelegt werden, eine feste Größe in der 1. Bundesliga zu werden.
 
TSV Schülp
Der TSV Schülp startet zur Feldsaison 2017 wieder mit dem komplette Kader. Sandra Tritt und Nadine Kowalczyk sind aus der Babypause zurück. Letztgenannte wird dabei erstmals die Funktion als Spielertrainerin übernehmen. Auch Kim Reimers hat ihren Ausflug in den Süden beendet und stößt quasi neu zum Team dazu. Lea-Sophie Himmelhan dagegen verlässt das Team aus beruflichen Gründen, so dass der TSV mit einem großen 9er-Kader in die Saison startet. Doch die Vergangenheit hat den Schleswig-Holsteinerinnen gezeigt, dass es ohne diese Größe kaum geht, immer wieder die eigens gesteckten Ziele durch personellen Ausfällen verpasst wurden. Besonders motiviert dürften Angreiferin Svenja Bergmann sowie Allrounderin Nora Auffarth sein, die von Silke Eber erstmals eine Einladung zum Bundeslehrgang erhalten haben. Das Ziel der Norddeutschen wird in diesem Jahr sein, den Klassenerhalt so schnell wie möglich zu sichern und dann einen guten Mittelfeldplatz zu ergattern. In die umfangreiche Vorbereitung starteten sie wie gewohnt früh, waren auf den Turnieren in Berlin sowie Hannover zu Gast.
 
Ahlhorner SV
Die Erwartungen beim Ahlhorner SV sind in dieser Saison wahrscheinlich größer denn je. Zweimal Vize und zuletzt sogar der überraschende Deutscher Meistertitel in der Halle lässt den Druck größer werden, nun an diesen Erfolgen weiter anzuknüpfen. Die DM-Qualifikation hat oberste Priorität, aber auch der Europacup in Jona ist für dem ASV ein großes Highlight, auf das sich das Team bereits stark fokussiert. Im Kader hat sich nichts verändert. Während der Saison sollen dann vermehrt Nachwuchsspieler integriert werden, da Jacqueline Zaddach ihren Abschied zum Saisonende angekündigt hat. Besonders zielgerichtet blicken die Ahlhornerinnen auf die Saison, zumal gerade einmal zwei DM-Tickets vergeben werden. Und die Deutschen Meisterschaften, quasi vor der eigenen Haustür, will die Mannschaft um jeden Preis erleben.
 
VfL Kellinghusen
Zweimal Platz fünf – so endete für die Frauen des VfL Kellinghusen in der letzten Feld- und Hallensaison die Bundesligaspielzeit in der Tabelle. Für das junge Team zufriedenstellende Resultate nach drei Jahren in der Beletage des deutschen Faustballs. Nun wollen die VfL-Frauen in der Feldsaison angreifen und peilen einen vorderen Tabellenplatz an. Erreichen wollen die Schleswig-Holsteinerinnen dies mit einem fast identischen Kader. Neben den sieben Spielerinnen aus der abgelaufenen Saison stehen dem Trainergespann Rouven Kadgien und Bernd Schneider als achte Spielerin Neuzugang Katrin Wauer vom TSV Breitenberg zur Verfügung. Sie soll die Abwehr der Störstädterinnen verstärken.
 
TV Brettorf
Gleich doppelt schaffte der TV Brettorf in den letzten beiden Spielzeiten den Klassenerhalt im Faustball-Oberhaus. Während die Mannschaft aus dem Landkreis Oldenburg in der vergangenen Feldsaison mit einem eindrucksvollen Schlussspurt den Klassenerhalt selber perfekt machte, profitierten die Schwarz-Weißen in der Halle vom Rückzug des MTSV Selsingen – und das in doppelter Hinsicht. Neben Rieke Buck, die in ihre zweite Feldsaison als TVB-Trainerin geht, verstärkt mit Laura Marofke eine weitere Selsingerin den Brettorfer Kader. Gemeinsam mit Rika Meiners, Laura Cording, Ida Hollmann und Karen Kläner bildet sie den recht kleinen Kader des TVB, der an den Spieltagen aber von weiteren jungen Spielerinnen ergänzt wird. Fehlen wird indes Laura Koletzek, die sich an einem Hallenspieltag erneut schwer am Knie verletzte und Buck nun an der Seitenlinie unterstützen wird. Für die kommende Spielzeit möchten die jungen Spielerinnen gerade von der Erfahrung der Vize-Weltmeisterin Marofke profitieren – und sich in einer ausgeglichenen Liga als feste Größe etablieren.
 
MTV Hammah
Sportlich musste der MTV Hammah im vergangenen Sommer mit Platz acht den Gang in die zweite Liga antreten – doch durch den Rückzug des MTSV Selsingen können die Staderinnen nun in die dritte Feldspielzeit in Folge starten. Mächtig Rückenwind dürfte dabei der Aufstieg in der Hallensaison geben. Als TSV Hagenah startend übertraf die gesamte Mannschaft alle Erwartungen und schaffte den Aufstieg in Liga eins. Dank des Doppelspielrechts startet das Team mit den Spielerinnen aus Hagenah und Hammah nun auch auf dem Feld gemeinsam. Neben Kapitänin Kristin Schlensok gehören auch Anne Vollmers, Jana Rapp, Vanessa Jürgens, Melissa Knop, Aline Schlensok und Jenny Ehmke zum Stammpersonal, die im Laufe der Saison aber noch durch weitere Spielerinnen aus dem großen gemeinsamen Kader ergänzt werden. Als Ziel hat sich die Mannschaft, die mit Hinnerk Holst von einem bundesligaerfahrenen Coach betreut wird, den erneuten Klassenerhalt gesetzt – spekuliert bei optimalem Saisonverlauf aber auch auf einen Platz im gesicherten Mittelfeld.
 
 
 
 
 
 

 

Zuletzt geändert am: 02 May 2017 um 08:29

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