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Teamcheck Europapokal in Schneverdingen am 07.-08.07.18

Veröffentlicht von Olaf Neuenfeld (olaf) am 01 Jul 2018
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Gruppe A:
 
TV Jahn Schneverdingen:
Der Gastgeber hat in der laufenden Bundesligasaison noch nicht ganz die Klasse des Vorjahres erreicht. Trainerin Christine Seitz ist aber optimistisch, da die Formkurve stetig nach oben ansteigt. Platz 3 in der Bundesliga Nord und das vorzeitige Erreichen der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft sind als Minimalziel bereits erzielt worden. Für den Europapokal hat sich die Mannschaft um Hauptangreiferin Aniko Müller eine Medaille als Ziel gesetzt. Gleich 6 Spielerinnen werden in diesem Sommer noch um Weltmeistertitel kämpfen. Bei der WM der Frauen in Linz (24.-28.07.18) sind Aniko Müller, Hinrike Seitz und Theresa Schröder mit dabei. Für die U18-WM in den USA, für deren Abflug bereits der kommende Montag terminiert ist, gehen Helle Großmann, Laura Kauk und Luca von Loh an den Start. Für die drei weiteren jungen Spielerinnen im TV Jahn – Kader, Merle Bremer, Alina Karahmetovic und Leonie Vogelhubert heißt es, weitere Erfahrung beim Europapokal zu sammeln und ein großartiges Event zu erleben.
 
TSV Calw:
Für den TSV Calw ist es die erste Teilnahme an einem Europapokal überhaupt. Kaum zu glauben, ist man doch seit Jahren fester Bestandteil der Deutschen Spitze und regelmäßig auf den Deutschen Meisterschaften zu sehen. Dort stand man sich allerdings häufig selbst im Weg und so war der Gewinn der Bronzemedaille 2017 der erste Besuch auf dem Treppchen bei einer Feld-DM. Mit Stephanie Dannecker und Anika Bösch stehen zwei absolute Weltklassespielerinnen im Aufgebot des TSV. Wenn die Calwerinnen ihre Nerven in den Griff bekommen können sie auch in Schneverdingen ganz vorne landen.
 
Union Nussbach:
Die noch junge Mannschaft aus Nussbach reist als Vizemeister Österreichs nach Schneverdingen. In einem dramatischen Finale unterlag man am vergangenen Wochenende dem FBC Linz Urfahr mit 3:4. Somit konnte der amtierende Hallenmeister seinen Titel im Feld nicht wiederholen. Mit den Zwillingsschwestern Marlene und Verena Hieslmair sowie Katharina Lackinger stehen gleich 3 Spielerinnen im erweiterten Kader der Österreichischen Nationalmannschaft. Hinzu kommt mit Jana Lugerbauer eine zusätzliche Spielerin, die bei der U18 eine WM bestreiten wird.
 
STV Oberentfelden:
Für den letztjährigen Vizemeister aus der Schweiz läuft es in dieser Saison noch nicht so rund. Platz 5 vor dem letzten Spieltag, auch bedingt durch personelle Ausfälle, ist nicht das was man sich im Vorfeld vorgestellt hat. Mit Sabrina Siegenthaler, ehemalige Kapitänenin der Nationalmannschaft, und der WM-Fahrerin Andrea Gerber verfügen die Schweizerinnen über zwei außergewöhnliche Spielerinnen mit großer internationaler Erfahrung. Der einzige Schweizer Meistertitel des STV liegt bereits lange zurück und wurde im Jahr 2007 errungen.
 
 
 
Gruppe B:
 
Ahlhorner SV:
Der Ahlhorner SV gilt als einer der Topfavoriten auf den Europapokaltitel. Ohne Niederlage führt der ASV unangefochten die Nordbundesliga an und konnte dabei auch den TV Jahn Schneverdingen zweimal besiegen. Mit der Brasilianischen Nationalspielerin Isabella Lucchin verfügen die Blau-Weißen über eine zusätzliche Option im Angriff, die das bewährte Duo Pia Neuefeind und Imke Schröder optimal ergänzt. Der letzte Sieg auf europäischer Bühne im Feld liegt bereits 6 Jahre zurück. Das soll sich in diesem Jahr ändern, konnte man bereits 2017 die Silbermedaille in diesem Wettbewerb gewinnen.
 
 
TSV Dennach:
Der große Favorit auf die europäische Krone ist und bleibt der TSV Dennach. Die Frauen aus dem Schwarzwald haben den Pokal bereits dreimal in Folge gewonnen und möchten das auch gerne ein weiteres Mal tun, was gleichzeitig ein einsamer Rekord im Frauenfaustball bedeuten würde. Mit Angreiferin Sonja Prommer und Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger verfügt der TSV über zwei erfahrene Nationalspielerinnen, die bereits zweimal Weltmeister geworden sind und auch in diesem Jahr im WM-Kader stehen. Große Erfahrung, gepaart mit jungen hungrigen Spielerinnen lassen kaum einen Zweifel, dass das Ziel, die Titelverteidigung, auch dieses Mal wieder keine Utopie ist.
 
 
FBC Linz Urfahr:
Der FBC Linz-Urfahr blickt seit vielen Jahren auf eine erfolgreiche Tradition im Faustball zurück. Neben diversen nationalen Titeln im Männerbereich sind auch die Frauen in den letzten Jahren in der Erfolgsspur unterwegs. Als Österreichischer Meister 2017 hat man sich für diesen Europapokal qualifizieren können. Diesen nationale Titel holten sich die Linzerinnen am vergangenen Wochenende gegen Union Nussbach erneut, als man mit 4:3 die Oberhand behielt. Vielleicht ist dieses Mal mehr möglich als die Bronzemedaille der vergangenen Saison beim Europapokal. Mit Ines Mayer, Karin Kempinger, Sabrina Brandstetter und Jana Pinsker stehen gleich 4 Spielerinnen vom FBC im aktuellen Nationalkader für die Heim-WM in Linz.
 
TSV Jona:
Der TSV ist das Aushängeschild des Schweizer Frauenfaustballs. Der größte Faustballverein der Schweiz mit insgesamt 15 Mannschaften im Spielbetrieb hat in der Vergangenheit nicht weniger als 55 Meistertitel gewonnen. Alleine 9 davon gehen auf das aktuelle Frauenteam, das auch in dieser Saison die Tabelle mit 22:0 Punkten souverän anführt. Als Ziel hat sich die Mannschaft von Trainer Martin Stoob trotz der starken Vorrundengruppe das Erreichen des Halbfinals gesetzt. Aufgrund der Tatsache, dass Jona gleich 4 Nationalspielerinnen für die WM abstellt, ist dieses Ziel auch durchaus als realistisch zu betrachten.
 
 
 
 

Zuletzt geändert am: 01 Jul 2018 um 19:53

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